Technische Universität Braunschweig

 

 

Technische Universität Braunschweig Institut für Nachrichtentechnik

Schleinitzstraße 22
38106 Braunschweig

Telefon: +49 531 - 391-2416
Telefax: +49 531- 391-5192

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Thomas Kürner
kuerner(at)ifn.ing.tu-bs.de

http://www.ifn.ing.tu-bs.de/

 

 

Technische Universität Braunschweig Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund

Mühlenpfordtstraße 23
38106 Braunschweig

Telefon: +49 531- 391-3288
Telefax: +49 531 - 391-5936

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Lars Wolf
wolf(at)ibr.cs.tu-bs.de

http://www.ibr.cs.tu-bs.de/

Telekommunikation an der Technischen Universität Braunschweig

Die älteste Technische Universität Deutschlands steht für mehr als 260 Jahre Tradition und wissenschaftliche Kompetenz mit hoher nationaler und internationaler Reputation. Ca. 240 ProfessorInnen, ca. 1.350 Wissenschaftliche MitarbeiterInnen und rd. 1.000 Beschäftigte in Technik und Verwaltung sind in ca. 110 Institutionen, Seminaren und div. zentralen Einrichtungen (Bibliothek, Rechenzentrum etc.) – untergebracht in rund 190 Gebäuden – in Lehre und Forschung tätig. Ca. 13.000 Studierende, ca. je zur Hälfte Frauen und Männer, und in der Gesamtzahl enthaltene 1.700 ausländische Studierende aus ca. 80 Nationen, studieren in zurzeit rd. 50 verschiedenen Studiengängen in gegenwärtig sechs Fakultäten. Für Lehre und Forschung stehen ca. 225.000 qm Labor-, Hörsaal, Institutsflächen, Werkstätten etc. zur Verfügung (entspricht rd. 33 mittelgroßen Fußballfeldern). Besonders in der Elektrotechnik und Informationstechnik zählt die TU BS seit vielen Jahren zu den Top 10-Universitäten in Deutschland, wie durch zahlreiche „Rankings“ immer wieder belegt.

Telekommunikation ist in vielen Gebieten der TU BS Kernkompetenzbereich und betrifft oft mehrere Fakultäten. So werden Beziehungen sowohl zwischen Mensch/Mensch, als auch Mensch/Maschine und umgekehrt aber auch Maschine/Maschine behandelt. Beispiele sind die Medienwissenschaften, das Wirtschaftsingenieurwesen (gemeinsam von den Ingenieurwissenschaften/ der Informatik mit den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und selbstverständlich die Ausrichtungen in der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie der Informatik.

 

Studiengänge

Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen-Elektrotechnik

Vermittelt werden im Bachelorstudiengang Grundlagen aus den Bereichen Informatik, Physik und Mathematik sowie Schlüsselqualifikationen wie Zeitmanagement, Präsentationstechniken, etc. Im darauf aufbauenden Masterstudiengang stehen die Studienschwerpunkte Energietechnik, Mechatronik und Messtechnik, Kommunikationstechnik, Nano-Systems-Engineering sowie Computer and Electronics zur Verfügung. Gefragt sind AbsolventInnen aus jeder dieser Richtungen. Technisch interessierte Studierende der Wirtschaftswissenschaften erfahren Grundlagen der Ingenieurwissenschaften und ElektrotechnikerInnen mit wirtschaftswissenschaftlichen Neigungen wird ein umfassender Einblick in die Wirtschaftswissenschaften (Schwerpkt. BWL) vermittelt.

 

Informatik und Wirtschaftsinformatik

Das Informatikstudium beginnt mit einem Bachelor of Science Studium welches Grundlagen aus der Informatik und der Mathematik, ein wählbares Nebenfach, Schlüsselqualifikationen und einen umfangreichen Wahlpflichtbereich zur Schaffung eines persönlichen Profils enthält. Daran kann optional ein Master of Science Studium zur Vertiefung in verschiedenen Richtungen angeschlossen werden. Wirtschaftsinformatik ist ein verwandter Studiengang mit stärker wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten. AbsolventInnen beider Studiengänge haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 

Informations-Systemtechnik

In diesem ebenfalls interdisziplinär konzipierten Studiengang (Bachelor und Master of Science) findet der Brückenschlag zwischen der Elektrotechnik und der Informatik statt. Der Schwerpunkt liegt beim Einsatz digitaler Systeme in nahezu allen Produkten des täglichen Lebens. Auch mit diesem, seit nunmehr zehn Jahren laufenden Studiengang ist die TU Braunschweig in Deutschland „Trendsetter“; wesentliche Inhalte des Studienangebots werden inzwischen an anderen Standorten vergleichbar angeboten. AbsolventInnen aus jeder hier angebotenen Vertiefungsrichtung (Informatik oder Elektrotechnik) sind am Arbeitsmarkt gefragt.

Die Aktivitäten der TU Braunschweig im Bereich der Informatik und Informationstechnik werden durch das Zentrum tubs.CITY (Centrum für Informatik und Informationstechnik der Technischen Universität Braunschweig) gebündelt. Hierin sind gut 25 Professorinnen und Professoren der Informatik, Elektro-und Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik und Psychologie zusammengeschlossen, um gemeinsame Forschungsarbeiten in den Schwrerpunkten

  • Eingebettete Systeme

  • Kommunikation und mobile, verteilte Systeme

  • Simulation und Modellbildung

  • Human-Computer Interaction

voranzutreiben.

 

Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund (IBR)

Das IBR arbeitet mit seinen rund 20 Mitarbeitern an verschiedenen Themen im Umfeld der Kommunikation, bspw. an drahtlosen Netzen, Car2X-Kommunikation, Sensornetzen, Ubiquitous Computing, Mediastreaming, QoS; typischerweise unter Einbeziehung von Anwendungsaspekten. Forschungskonzepte werden durch Implementierung und Evaluierung auf ihre praktischen Eigenschaften untersucht.

Die Lehrveranstaltungen des IBR sind Kernbestandteil vieler Studiengänge wie Informatik, Wirtschaftsinformatik & Informations-Systemtechnik. Das Institut besteht aus den drei kooperierenden Forschungsgruppen von Prof. Dr. Lars Wolf, Prof. Dr. Michael Beigl und Prof. Dr. Sandor Fekete. Vielfältige Kooperationen bestehen zu nationalen und internationalen Partnern in Wissenschaft und Industrie. Vorhandene Kompetenzen und Technologien sind u. a.

  • Internettechnologien und -protokolle sowie Sensornetze

  • Netzentwurf, -simulation und -emulation

  • Multimedia-Systeme und Anwendungen

       

Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze (IDA)

Mit seinen 4 ProfessorInnen sind im IDA insges. ca. 50 MitarbeiterInnen tätig. In der Lehre wird, knapp gefasst, vermittelt, wie Computer aufgebaut sind und vernetzt werden, einschließlich der Struktur und Funktion der Computer selbst (Rechnerarchitektur) und der Architektur und Funktion der drahtlosen und leitungsgebundenen Kommunikationsnetze. Hinzu kommt die Basissoftware, die Computer und Netze verwaltet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die digitale Schaltungstechnik als Grundlage aller heutigen Computer. In der Forschung arbeitet das IDA eng mit internationalen Spitzenuniversitäten in Europa, in den USA und Asien und mit führenden Industrieunternehmen zusammen (Beispiele: Firma Thomson – Computer zur Filmproduktion für Hollywood; Intel – Chips zur Kommunikationstechnik der Zukunft; Volkswagen – sichere Software). Das IDA nimmt auch eine Rolle in der Raumfahrttechnik ein, Beiträge sind schon zu vielen berühmten Missionen sehr erfolgreich geleistet worden: in letzter Zeit etwa bei der Huygens-Sonde (vgl. Bild) oder dem Venus-Express. Studierende können an diesen Projekten im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten mitarbeiten. Über bestehende internationale Verbindungen haben auch schon viele Studierende Industriepraktika im Ausland absolviert, von Europa über die USA bis nach Korea.

 

Institut für Nachrichtentechnik (IfN)

Im IfN, dem zweitältesten „Institut für Schwachstromtechnik“ in Deutschland, sind 3 ProfessorInnen (jeweils mit einer eigenen Abteilung) und insgesamt ca. 35 MitarbeiterInnen tätig. Forschungsschwerpunkte bilden (u.a.) das Digitale Fernsehen (DVB: Digital Video Broadcasting) sowie hybride Kommunikationsnetze (Rundfunk- und Mobilfunknetze wachsen zusammen). Softwareumgebungen für Multimedia-Endgeräte (z.B. die Multimedia Home Platform (MHP)) sind ein weiterer wichtiger Forschungsschwerpunkt. Im IfN entsteht eine Lösung, mit der Multimediaanwendungen überall (z.B. unterwegs im Fahrzeug) nutzbar sind. In der Lehre werden nachrichtentechnische Grundlagen vermittelt und Wahlvorlesungen aus allen drei Abteilungen angeboten, in denen die jeweils aktuellen Forschungsthemen aufgegriffen werden. In Praktika werden frühzeitig Fertigkeiten mit in der Industrie eingesetzten Messgeräten und Entwicklungswerkzeugen vermittelt. In Studien- und Diplomarbeiten besteht die grundsätzliche Möglichkeit zur Mitarbeit an praxisnahen, auch internationalen, Forschungsprojekten mit der Industrie.